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Kaltmiete

Die Kaltmiete, auch Nettomiete oder Grundmiete genannt, ist der reine Mietpreis für die Wohnung ohne Betriebs- und Heizkosten. Sie bildet die Grundlage für die Berechnung weiterer mietrechtlicher Größen.

Die Kaltmiete dient als Basis für die Mietpreisbremse, die Berechnung der Kaution und für eine mögliche Mieterhöhung. Hinzu kommen die Nebenkosten, die zusammen mit der Kaltmiete die Warmmiete ergeben.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Die Kaltmiete enthält ausschließlich den Mietzins für die Wohnung.
  • Betriebs- und Heizkosten sind nicht enthalten.
  • Sie ist Grundlage für die Berechnung der Kaution (maximal drei Nettokaltmieten).
  • Sie ist relevant für die Anwendung der Mietpreisbremse.
  • Im Gegensatz dazu enthält die Warmmiete alle Nebenkosten.

Häufig gestellte Fragen zur Kaltmiete:

Welche Kosten sind in der Kaltmiete enthalten?

Ausschließlich der Mietpreis für die Wohnung selbst. Betriebskosten, Heiz- und Warmwasserkosten kommen separat hinzu.


Wozu wird die Kaltmiete als Berechnungsgrundlage verwendet?

Sie dient als Grundlage für die Mietkaution, die Mietpreisbremse und die ortsübliche Vergleichsmiete.

Ist die Kaltmiete die niedrigere Miete?

Nicht zwangsläufig. Die Kaltmiete enthält weniger Kostenpunkte, ist aber nicht automatisch günstiger im Vergleich zur monatlichen Gesamtbelastung.