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Warmmiete

Die Warmmiete ist die gesamte monatliche Mietbelastung einschließlich aller Nebenkosten. Sie setzt sich aus der Kaltmiete und den umlagefähigen Betriebskosten — insbesondere Heiz- und Warmwasserkosten — zusammen.

Für die monatliche Budgetplanung ist die Warmmiete die entscheidende Größe, da sie den tatsächlichen Gesamtaufwand darstellt. Für rechtliche Berechnungen — etwa zur Kaution oder zur Mietpreisbremse — gilt hingegen die Kaltmiete als Bezugsgröße.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Die Warmmiete besteht aus Kaltmiete plus Nebenkosten.
  • Sie zeigt die gesamte monatliche Belastung für den Mieter.
  • Heiz- und Warmwasserkosten sind in der Regel enthalten.
  • Sie ist nicht maßgeblich für die Kaution oder Mietpreisbremse — dafür gilt die Kaltmiete.
  • Schwankungen sind durch die jährliche Abrechnung möglich.

Häufig gestellte Fragen zur Warmmiete:

Was ist im Warmmietzins enthalten?

Die Kaltmiete, die Nebenkostenvorauszahlung und in der Regel die Heiz- und Warmwasserkosten.

Kann sich die Warmmiete im Laufe des Jahres ändern?

Ja, durch die jährliche Abrechnung kann es zu Nach- oder Rückzahlungen kommen. Auch die Höhe der Vorauszahlungen kann angepasst werden.

Was ist günstiger: niedrige Kalt- oder niedrige Warmmiete?

Entscheidend ist die Warmmiete. Eine niedrige Kaltmiete kann durch hohe Nebenkosten zur teuren Gesamtmiete werden.