Wohnungsübergabe
Die Wohnungsübergabe ist der Vorgang, bei dem der Vermieter die Wohnung an den Mieter übergibt oder am Ende des Mietverhältnisses zurücknimmt. Sie umfasst die Schlüsselübergabe, eine gemeinsame Begehung und das Festhalten des Zustands der Wohnung.
Zentrales Dokument ist das Übergabeprotokoll. Es hält den Zustand jedes Raumes, vorhandene Mängel und die Zählerstände fest und wird von beiden Parteien unterschrieben. Es dient später als wichtige Grundlage für eine etwaige Kautionsabrechnung und schützt sowohl Mieter als auch Vermieter vor Streitigkeiten.
Das Wichtigste im Überblick:
Bei der Wohnungsübergabe werden Schlüssel ausgehändigt und der Zustand dokumentiert.
- Ein Übergabeprotokoll wird dringend empfohlen.
- Festgehalten werden: Zustand der Räume, Mängel, Zählerstände.
- Beide Parteien sollten das Protokoll unterzeichnen.
- Es dient als Grundlage für die Rückzahlung der Kaution.
Häufig gestellte Fragen zur Wohnungsübergabe:
Ist ein Übergabeprotokoll Pflicht?
Gesetzlich nicht. Aus praktischen Gründen ist es jedoch sowohl für Mieter als auch für Vermieter sehr zu empfehlen.
Was gehört in das Übergabeprotokoll?
Der Zustand jedes Raums, vorhandene Mängel, Zählerstände für Strom, Gas und Wasser, übergebene Schlüssel sowie Datum und Unterschriften.
Was passiert, wenn Mängel nicht protokolliert werden?
Mängel, die nicht festgehalten sind, können später dem Mieter angelastet werden. Daher sollte das Protokoll sorgfältig erstellt werden.